Marrakech - Ein zeitgenössisches Hofhaus in einer Islamischen Stadt

Wer kennt nicht die Märchen
aus 1001 Nacht?
Bei genauerem Hinsehen wird der Beobachter bemerken, dass sich die islamische Kultur nicht auf die gewohnten Klischees reduzieren lässt. Nach der Verschmelzung des antiken und orientalischen Erbes zu einer neuen Kultur lässt sich diese in Marrakech eindrucksvoll studieren.

Daher ist gerade diese Stadt für die Errichtung der Marrakechhouse geeignet

Lageplan

Luftbild

Der Hof

Der innere Freiraum

Das Prinzip der Belüftung

Der Brunnen im Hof
 
 
Das Spiel aus Licht und Schatten kann zu einer immateriellen Trennung von Räumen führen und somit einer festen Struktur die Unendlichkeit geben.

Die Form eines Gebäudes ist immer ein Index für die Geisteshaltung seiner Erbauer. Das marrakechhouse und die gotische Kathedrale beherbergen trotz verschiedener Anmutung gleichermaßen mit dem Streben zur Unendlichkeit eine solche Idee.

Die Kathedrale versucht dies vereinfacht dargestellt, mit der Auflösung seiner Strukturen von der Erde in Richtung Himmel.

Das marrakechhouse wiederum stellt das Schwere auf das Leichte und verleiht ihm somit etwas Schwebendes.

Im Gegensatz zur gebauten Schwere eines herkömmliches Hofhauses kommt es jedoch im marrakechhouse zu einer immateriellen Trennung der Gewichte.

Schwere bedeutet also Schatten, Leichtigkeit wird erzielt durch Licht.